Friedrich und sein Drache

Dieses Sudelbuch ist inspiriert durch zwei Kinderbücher. Frederick von Leo Lionni & Jim Knopf von Michael Ende.

Der Winter naht. Alle Feldmäuse arbeiten Tag und Nacht, sammeln Körner und Nüsse, Weizen und Stroh. Alle bis auf Frederick. Er sammelt Sonnenstrahlen, Farben und Wörter, das sind seine Vorräte für die kalten, grauen und langen Wintertage.

Aus dem Buch Frederick von Leo Lionni.

Anstoß sind persönliche Erfahrungen rund um Depression und Trauma. In diesem Sudelbuch geht es weder um eine Leidensgeschichte noch um ein Rundumschlag gegen Psychotherapie und Pharmaindustrie. Es ist eher eine Art Tagebuch, was ich bei der Aufarbeitung erlebt habe; immer mit dem Fokus auf das Positive, das was geholfen hat und hilft. Selbstverständlich sind dies Erfahrungen eines Einzelnen, was Sie hier lesen können habe ich jeweils mit Experten, neutralen Außenstehenden, Leidensgenossen vorab besprochen und als einen möglichen Weg zur Heilung verankert. 

Hier finden Sie neben Tagebucheintragungen, lose Gedanken, Gedichte, künstlerische Werke, Essays, Kolumnen, …die unterschiedlichen Formen & Phasen der Verarbeitung widerspiegelnd.

Benannt habe ich das Sudelbuch „Friedrich und sein Drache“. Zum einen als Verweis auf Leo Lionnis Meisterwerk, als Referenz auf den Namen Friedrich: Er setzt sich aus den althochdeutschen Wörtern frid „Friede, Schutz, Sicherheit“ und rîhhi (Adj.) „mächtig, reich“ bzw. (Subst.) „Herrscher, Herrschaft, Macht, Reich“ zusammen. Und der Drache, der in der Mythologie so unterschiedliche Bedeutungen hat: als Bedrohung, als Glücksbringer und als Kinderbuchheld. 

Ich habe als Autor bewusst ein Synonym gewählt, das es immer noch Stigmatisierungen gibt und ich den Heilungsprozess von meiner Person losgelöst darstellen möchte, um Ihnen Anregungen, Inspirationen für sich vielleicht leichter zugänglich zu machen. Eine Mutmaßung, sicher. Wenn Sie Anregungen, Kritik, Fragen haben, freue ich mich über eine Mail von Ihnen.

Einige Worte zur Struktur: um die Orientierung zu erleichtern habe ich als Form ein Mix aus Wörterbuch und Enzyklopädie gewählt. So erscheint es mir leichter, Zusammenhänge herzustellen und dieses Sudelbuch im Abschluss „rund zu bekommen“. Es ist ein Experiment, welches hoffentlich gelingt.

Sie finden alle Beiträge zum Sudelbuch „Friedrich und sein Drache“ hier.

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