Die Distel ist eines jener Dinge im Leben, die polarisieren. Geherzt werden sie allerdings nie.

Was ist das für ein Wort? Es kommt vom mittelhochdeutschen distelic, ist heute allerdings nicht mehr gebräuchlich. Daraus habe ich nun assoziativ ein distelicht gemacht. Heute ungebräuchlich, bedeutet es „einer Distel ähnlich“. Die Idee zu diesem Sudelbuch kam mir bei der Lektüre des Büchleins „KLEINE DISTELN“ des Schottischen Romanciers Alasdair Gray. Es besteht aus Kurzgeschichten. Im Klappentext wird der Autor wie folgt beschrieben:

A.G., geb. 1934 in Glasgow, studierte an der dortigen Kunsthochschule Malerei. Er lebt und arbeitet als Grafiker, Maler und Schriftsteller in seiner Heimatstadt.

Da kam bei mir Frage auf: Wie werden Disteln z.B. in Kunst & Literatur eingesetzt? Was gibt es fernab der Stereotype, des Offensichtlichen an inspirierenden Gedanken? Und: Die Distel steht für mich auch immer als ein Symbol einer Randfigur: polarisierend, mit negativen Klischees behaftet, geachtet statt geliebt und das gepaart mit Wehrhaftigkeit. Stimmt das so? Lässt sich das vermeintlich Negative ins Positive bringen? Ein sinnieren darüber schwingt im Sudelbuch mit.

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