Kategorie: Angeregte Dialoge

Literatur ist für mich weit mehr als reine Information und Unterhaltung – sie ist ein Quell der Inspiration und Anlass für lebendige Gespräche, sowohl innere als auch äußere. Anstatt in der stillen Rezeption zu verharren, nutze ich die Kraft der Texte, um mein eigenes Denken anzustoßen und neue Perspektiven zu gewinnen.

In dieser Rubrik versammle ich Arbeiten, die aus solchen Begegnungen entstanden sind – in Worten, Bildern, Tönen. Sie sind keine Rezensionen, sondern eigenständige Antworten: Spuren eines Dialogs, der zwischen den Zeilen stattfindet und nach verschiedenen Ausdrucksformen sucht.

  • Das Päckchen – Franz Hohler

    Das Päckchen – Franz Hohler

    Lesezeit:

    3–4 Minuten

    Franz Hohler, der Schweizer Meister der leisen Töne, entführt uns in seinem 2017 erschienenen Roman Das Päckchen (Luchterhand Literaturverlag) auf eine Reise durch Zeit und Verantwortung. Die Geschichte ist mehr als nur eine spannende Quest (So bezeichnet von der hiesigen Bibliothekarin im Schulzentrum) – es ist eine Parabel über kulturelles Erbe, historische Schuld und die unerwartete Macht kleiner…

  • Die Lücke im Gedicht

    Die Lücke im Gedicht

    Lesezeit:

    3–4 Minuten

    Vom Kritisieren zum Handeln: Die Lücke im Gedicht und unser aktiver Beitrag Das Gedicht, das wir gemeinsam betrachtet haben – ich denke – , zeichnet ein scharfes Bild einer Welt, in der der Mensch zu einem bloßen Objekt wird, verwaltet und optimiert von einem anonymen „Wir“. Es ist eine Anklage, ein Weckruf, der uns vor…

  • ich denke – Günter Abramowski

    ich denke – Günter Abramowski

    Lesezeit:

    3–5 Minuten

    Eine Annäherung | Dieses Gedicht – eigentlich ohne Titel – steht auf dem Buchdeckel des Bandes zu / das haus / auf dem weg und scheint eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Verhältnis zur Zeit, zur Welt und zum eigenen Ich zu sein. Den ersten Teil, „auch bin ich was ich weiß / trotz dem /…

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