Kategorie: Lyrik
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Renate Sattler – Zwischen entwurzelten Steinen
Lesezeit:
2–4 MinutenZwischen entwurzelten Steinen erschien 2007 im Verlag Janos Stekovics und ist Renate Sattlers Lyrikdebüt. Ein Motiv zieht sich durch alle Gedichte: Steine als Träger von Erinnerungen, als Spuren durch verschiedene Landschaften und als Ausgangspunkte für Begegnungen mit Menschen und Kulturen. Die Autorin beschreibt den Band selbst als eine Art Lebensbilanz. Die Gedichte führen von ihrer…
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Sabine Sommerkamp: Der Einfluss des Haiku auf Imagismus und jüngere Moderne
Lesezeit:
2–3 MinutenAls Sabine Sommerkamps Dissertation „Der Einfluss des Haiku auf Imagismus und jüngere Moderne“ 1984 an der Universität Hamburg abgeschlossen wurde, war die Beschäftigung mit dem japanischen Haiku in der westlichen Literatur noch ein vergleichsweise junges Forschungsfeld. Sommerkamp untersucht darin, auf welchen Wegen das Haiku in die englischsprachige Literatur gelangte und welche Spuren es dort seit…
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Gedicht hinter Glas
Lesezeit:
2–3 MinutenGünter Herburger „Unter Glas“ | Manche Gedichte geben einem unmittelbar das Gefühl, einen Zugang zu haben. Dieses gehört nicht dazu. Beim ersten Lesen bleibt vor allem der Vater hängen, den man auf dem Dach „in den leeren Kanister gesperrt“ hat, „behaftet von Würmern, die waagerecht abstanden“. Man versucht, das aufzuschließen. Das Gedicht bleibt makaber, ohne…
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Ankunft. Elisabeth Wesuls.
Lesezeit:
1–2 MinutenIch habe das Gedicht gelesen. Immer wieder. Und immer wieder hat es mich woanders hingeschickt. Ich bin gegangen. Wiedergekommen. Elisabeth Wesuls | Ankunft: Eine Frau kehrt nach Jahren in ein verfallenes Haus zurück. Findet Schaden. Entdeckt Leerstellen. Richtet sich neu ein. Nachts kriecht etwas vom Keller herauf. Der erste Absatz begegnet mir körperlich. Schwarzschlündig die…
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Ob Irgendwas
Lesezeit:
1–2 MinutenVon Holzarbeitern stehengelassen verharrt ein Baumrest auf der Lichtung. Wir begegnen uns auf Augenhöhe. Der Blick vom Moos in Schulterhöhe hin zu den Verwerfungen — ein Gesicht, das bekannt erscheint. Blicke in alle Richtungen. Ob ein Tier. Ob irgendetwas. Dieses langsame holzene Zurechtrücken im Dunkeln. Weitere Lyrik
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trübe
Lesezeit:
1–2 Minutenes ist als trüge sieden schönsten dunkelgrauenhosenanzugschlagbaumin den taschen und ich bleibe weiß hände in bewegungdas dunkle trübt sich Dieses Gedicht ist entstanden, weil ich mich verlesen hatte. Das Aquarell folgte beim Versuch, das Trüben des Dunkelgrau zu sehen.
