Kategorie: LiteraturZeitschriften

  • LiteraturZeitschriften – Was mache ich damit?

    LiteraturZeitschriften – Was mache ich damit?

    Lesezeit:

    3–4 Minuten

    Die Frage wird immer wieder gestellt: Haben Literaturzeitschriften noch eine Zukunft? Sind sie relevant? Die Literaturgeschichte kennt berühmte Hefte – Wielands „Merkur“, Schillers „Horen“, das „Athenäum“ der Schlegel-Brüder, die „Akzente“ der frühen Bundesrepublik, „Sinn und Form“ der DDR. Heute gibt es eine Fülle regionaler Zeitschriften, die überregional kaum wahrgenommen werden. Die Verkaufszahlen sind niedrig, viele…

  • die horen 250 – Pressköter und Tintenstrolche

    die horen 250 – Pressköter und Tintenstrolche

    Lesezeit:

    4–5 Minuten

    Dieser Band kam aus dem Antiquariat. Dabei läuft die horen seit einiger Zeit im Abo — das aktuelle Heft liegt neben dem Schreibtisch. Aber dieser hier, der 250., ist ein anderes Ding: eine Ausgabe, die innegehalten hat. Die sich umgedreht und auf das geschaut hat, was sie selbst ist. Seit 1955 erscheint die Zeitschrift —…

  • LiteraturMagazine – Kulturraum Elbe-Oder

    LiteraturMagazine – Kulturraum Elbe-Oder

    Lesezeit:

    1–2 Minuten

    Ein besonderer Schwerpunkt meiner Lektüre liegt auf Literaturmagazinen aus der ehemaligen DDR. Viele dieser Zeitschriften existieren heute nicht mehr oder haben ihren institutionellen Rahmen verloren. Gerade deshalb sind sie für mich von besonderem Interesse. Nicht als historische Kuriositäten, sondern als Dokumente einer spezifischen literarischen Praxis, in der ästhetische Entscheidungen, politische Bedingungen und editorische Arbeit eng…

  • Michael Krüger – 02. Mai 2025

    Michael Krüger – 02. Mai 2025

    Lesezeit:

    4–6 Minuten

    Warum müssen Tiere immer für uns herhalten? Michael Krüger hat in die horen #299 ein neues Gedicht veröffentlicht (datiert/betitelt 2. Mai 2025), und ich hab mich beim Lesen gefragt: Schwalben, Kuckuck, Gras, Wiese – sind das wieder Metaphern für Menschliches? Müssen die wirklich immer für was herhalten, womit sie nichts zu tun haben? Krüger, Jahrgang…

  • die horen: „Rezept für den täglichen Waldgang“ – Ausgabe 299

    die horen: „Rezept für den täglichen Waldgang“ – Ausgabe 299

    Lesezeit:

    1–2 Minuten

    Thema: Über Gewohnheiten wie diese Diese Ausgabe widmet sich dem Phänomen der Gewohnheiten im menschlichen Leben. Der Titel stammt von Jürgen Becker, der im November 2024 verstarb und sich zeitlebens intensiv mit Gewohnheiten auseinandersetzte. Die Herausgeber Dagmar Fretter und Christof Hamann haben über vierzig Schriftstellerinnen und Schriftsteller nach ihren persönlichen Gewohnheiten befragt. Das Heft untersucht,…

  • Klaus Johannes Thies: Eine Kerze für mich – Und ich gehe hinaus

    Klaus Johannes Thies: Eine Kerze für mich – Und ich gehe hinaus

    Lesezeit:

    1–2 Minuten

    Klaus Johannes Thies hat eine Miniatur geschrieben, die von Tauben ausgeht und beim Sitzen endet. Der Text zeigt eine Beobachtung, die ins Stocken gerät. Tauben auf Zweigen, Fragen ohne Antworten. Dann kippt der Blick nach innen: Das Ich merkt, dass es selbst nur dasitzt. Am Ende ein kleines Ritual – Amen, Kerze – eine Markierung,…

  • Marina Büttner – Notizen, Selbstgespräche

    Marina Büttner – Notizen, Selbstgespräche

    Lesezeit:

    8–12 Minuten

    In der WORTSCHAU #44 bin ich auf ein Selbstgespräch von Marina Büttner gestoßen: „In einem vorherigen Leben war ich eine Reisende.“ Reflektierende Notizen um das Reisen – das innere wie das räumliche, um Bewegung und Stillstand, um Erinnerung und Verlust. Etwas in diesem Satz resonierte, ohne dass ich sofort hätte sagen können, warum. Eine erste…

  • Akzente – Spielräume

    Akzente – Spielräume

    Lesezeit:

    2–3 Minuten

    Wie gehen Schriftstellerinnen und Dichter mit dem Begriff des Spielraums um? Wie ein Architekt? Eine bildende Künstlerin? Ein Geflüchteter? Ein Theatermann? Eine Komponistin? Eine Übersetzerin? Ein Literaturwissenschaftler? Ein Literaturhistoriker? Diese Fragen stellt Dagmar Leupold in ihrem Vorwort zur Ausgabe 02/2022 der Literaturzeitschrift Akzente, die den Titel „Spielräume“ trägt. Als Ausgangspunkt nimmt sie die Definition von…

  • Autobiografie als Spur

    Autobiografie als Spur

    Lesezeit:

    6–9 Minuten

    Schreiben jenseits der Erinnerung I. Das Problem mit dem Erinnern Wenn Frank Witzel vom Erinnern als „diffuser und unzureichender Prämisse für das Schreiben“ spricht, meint er zunächst das aktive, willentliche Erinnern: Ich setze mich hin, rufe meine Vergangenheit ab, konstruiere aus Fragmenten eine Geschichte. Dieses autobiografische Schreiben ist Arbeit am Material der Erinnerung – Auswahl,…

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