Karen Roßki – Durchdringen

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1–2 Minuten

Nichts greift hier ineinander.
Von oben drängt etwas Fremdes ins Bild, faserig, hart gesetzt.
Unten arbeitet eine andere Bewegung, schwer, erdig, unruhig.
Die Farben mischen sich nicht, sie stoßen.
Was durchdringt, verbindet nicht.
Es verschiebt, verdrängt, reibt sich fest.
Der Raum hält das aus, aber er schließt sich nicht.
Nähe entsteht hier nicht aus Übergang, sondern aus Druck.

In Bezug auf: Karen Roßki, Durchdringen, Öl auf Leinwand, 120 x 130 cm, 2014

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