nach Jane Wels (inspiriert durch ihr Gedicht Lilith – Zwei Versuche weiterzudenken, mir das Gedicht zu erarbeiten.)
Wenn alles gesagt ist
und nichts getan,
Worte liegen
wie Staub auf den Händen.
Erklärt wird,
warum nicht gehandelt werden kann.
Lilith bellt.
Sprache will.
Vermitteln.
Verhandeln.
Den Raum zwischen den Körpern füllen.
Das Bellen.
Kein Raum davor.
Kein Raum danach.
Es setzt sich.
Es markiert.
Kein Rückzug.
Ein Laut.
Oder flieh ich.
Noch eine Frage.
Noch kreist das Gespräch.
Die Wüstenhunde warten.
Das Bellen ist nah.
Die Worte setzen sich ab.
Staub auf den Händen,
Ruß auf den Schritten.
Irgendwann reicht es.
Ein Laut, der nicht vermittelt.
Der nicht erklärt.
Der setzt.
Bellen.
