Kategorie: Angeregte Dialoge
Literatur ist für mich weit mehr als reine Information und Unterhaltung – sie ist ein Quell der Inspiration und Anlass für lebendige Gespräche, sowohl innere als auch äußere. Anstatt in der stillen Rezeption zu verharren, nutze ich die Kraft der Texte, um mein eigenes Denken anzustoßen und neue Perspektiven zu gewinnen.
In dieser Rubrik versammle ich Arbeiten, die aus solchen Begegnungen entstanden sind – in Worten, Bildern, Tönen. Sie sind keine Rezensionen, sondern eigenständige Antworten: Spuren eines Dialogs, der zwischen den Zeilen stattfindet und nach verschiedenen Ausdrucksformen sucht.
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Adolf Endlers Welten entdecken
Lesezeit:
2–3 MinutenIch besuchte einen Schreibworkshop von Renatus Deckert im Lüneburger Literaturhaus. Dabei erwähnte er seine Arbeit als Herausgeber. Als regelmäßiger Leser seines Newsletters ‚Wolken und Kastanien‘ schätze ich seine Texte und suchte daher nach seinen Büchern. So fand ich ‚Dies Sirren‘: Gespräche mit Adolf Endler. Dieser Autor, ist mir völlig fremd. Beim Lesen des Klappentextes entstand…
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Vom Roman zur eigenen Spurensuche
Lesezeit:
2–3 MinutenIch möchte Franz Hohlers Roman „Das Päckchen“ zum Sprungbrett für eigene, reale Entdeckungen machen. Also: Ein literarisches Abenteuer in die Praxis übertragen. Ein erster – unausgereifter – Plan: I. Dem „Abrogans“ auf der Spur: Historische Grundlagen erforschen II. Bibliothekare als Detektive: Berufsbilder und reale Fälle III. Vom Text zum Objekt: Praktische Erkundungen IV. Literarische Spurensuche: Romane…
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Das Päckchen – Franz Hohler
Lesezeit:
3–4 MinutenFranz Hohler, der Schweizer Meister der leisen Töne, entführt uns in seinem 2017 erschienenen Roman Das Päckchen (Luchterhand Literaturverlag) auf eine Reise durch Zeit und Verantwortung. Die Geschichte ist mehr als nur eine spannende Quest (So bezeichnet von der hiesigen Bibliothekarin im Schulzentrum) – es ist eine Parabel über kulturelles Erbe, historische Schuld und die unerwartete Macht kleiner…
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Die Lücke im Gedicht
Lesezeit:
3–4 MinutenVom Kritisieren zum Handeln: Die Lücke im Gedicht und unser aktiver Beitrag Das Gedicht, das wir gemeinsam betrachtet haben – ich denke – , zeichnet ein scharfes Bild einer Welt, in der der Mensch zu einem bloßen Objekt wird, verwaltet und optimiert von einem anonymen „Wir“. Es ist eine Anklage, ein Weckruf, der uns vor…
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ich denke – Günter Abramowski
Lesezeit:
3–5 MinutenEine Annäherung | Dieses Gedicht – eigentlich ohne Titel – steht auf dem Buchdeckel des Bandes zu / das haus / auf dem weg und scheint eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Verhältnis zur Zeit, zur Welt und zum eigenen Ich zu sein. Den ersten Teil, „auch bin ich was ich weiß / trotz dem /…
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Besuch aus der Vergangenheit – Renate Welsh
Lesezeit:
3–4 MinutenRenate Welsh veröffentlichte ihren Jugendroman „Besuch aus der Vergangenheit“ 1999. Das Buch erschien beim Arena Verlag, später auch in einer Textausgabe mit Unterrichtsmaterialien. Es umfasst etwa 144 Seiten und richtet sich an Leserinnen und Leser ab 12 Jahren. Die Geschichte beginnt mit einer unerwarteten Begegnung: Als Lena nach Hause kommt, steht eine Frau vor der…
