Kategorie: Weibliche Persepktiven

  • Fünf Teller. / Fünf Hemden. / Fünf Sätze. / Keiner ganz.

    Fünf Teller. / Fünf Hemden. / Fünf Sätze. / Keiner ganz.

    Lesezeit:

    1–2 Minuten

    Ille Chamiers Stil ist schwer zu imitieren – weil er nicht nur Technik, sondern eine Haltung ist. Ihre Sprache wirkt wie gehämmertes Geröll: kantig, verdichtet, mit plötzlichen Bildsprüngen. Ein Gedicht zum Thema „Sorgearbeit und Schreiben“ hätte bei ihr möglicherweise so geklungen: Mögliche Stilmerkmale (rekonstruiert aus ihren Texten): Lakonische Präzision:Nicht:„Die Last der unendlichen Pflichten drückt mich…

  • Ille Chamier – Am Tag, als ich hinfuhr, zum Treffen schreibender Frauen…

    Ille Chamier – Am Tag, als ich hinfuhr, zum Treffen schreibender Frauen…

    Lesezeit:

    2–3 Minuten

    Die Erzählung „Am Tag, als ich hinfuhr, zum Treffen schreibender Frauen…“ (erschienen in Courage – Berliner Frauenzeitung, Juli 1979) offenbart scharfe gesellschaftskritische und feministische Positionen: Die Last der unsichtbaren Arbeit Ille Chamier beschreibt minutiös, wie Care-Arbeit (Kinderbetreuung, Haushalt) ihr Schreiben behindert. Bevor sie zum Frauentreffen aufbrechen kann, muss sie ein komplexes Netz aus Versorgungsaufgaben organisieren:…

  • Feministische Lyrik nach 1945 | Eine historische Annäherung

    Feministische Lyrik nach 1945 | Eine historische Annäherung

    Lesezeit:

    6–9 Minuten

    Ich zeichne hier eine Entwicklung nach: Wie Dichterinnen sich im deutschsprachigen Raum nach 1945 zurückholten, was ihnen zustand – sprachlich, politisch und ästhetisch. Sie beginnt nicht erst mit der Neuen Frauenbewegung der 1970er Jahre, sondern wurzelt tief in den Trümmerlandschaften der Nachkriegszeit, wo Dichterinnen begannen, neue Formen des Sprechens zu finden. Es ist die Geschichte…

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