Kategorie: LeseProjekte
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Unbeirrt subjektiv sein
Lesezeit:
4–6 MinutenEin literarischer Essay zu Kurt Martis Subjektivität „Jeder Terror rechtfertigt sich mit objektiver Notwendigkeit. Um so mehr gilt es, unbeirrt subjektiv zu sein.“ – Kurt Marti Was soll das heißen – „unbeirrt subjektiv sein“? Ist Subjektivität nicht genau das, was wir in rationalen Diskursen zu überwinden suchen? Je länger ich über Martis Worte nachdenke, desto…
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Die Bibliogenie – Eine Skizze der Bücherzeugung nach Georg Christoph Lichtenberg
Lesezeit:
2–3 MinutenIm späten 18. Jahrhundert, als das gedruckte Wort in Europa zu einer Flut anwuchs, entwarf Georg Christoph Lichtenberg (1742–1799) ein kleines, satirisch zugespitztes Gedankenspiel: die Bibliogenie, die „Zeugung der Bücherwelt“. Er verstand darunter eine Art Naturgeschichte der Entstehung von Büchern – nicht im Sinne von Papier, Druck und Bindung, sondern als geistiger Fortpflanzungsprozess. In seinen…
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Heil
Lesezeit:
2–3 MinutenAnnähernd gelesen | Ilse Chamiers Gedicht reflektiert ihre Erfahrungen als Kindergartenkind im nationalsozialistischen Deutschland. Dabei verbindet sie Erinnerungen an Rituale, religiöse Erziehung und Kriegsrealität zu einer erschütternden Collage – ruhig im Ton, aber tiefgründig in der Aussage. Die sprachliche Einfachheit kontrastiert mit der Komplexität des Erlebten. Politische und religiöse Rituale – Spiegelungen von Macht Schon…
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Irène Némirovsky – Leben, Werk und Nachwirken
Lesezeit:
4–5 MinutenDie Autorin, 1903 in Kiew geboren, floh vor der Russischen Revolution nach Frankreich, wo sie mit Romanen wie „David Golder“ (1929) berühmt wurde. Doch ihr Leben endete tragisch: 1942 wurde sie als Jüdin in Auschwitz ermordet. Ihr Werk überdauerte nur, weil ihre Töchter Denise und Élisabeth ihre Manuskripte – darunter das unvollendete Meisterwerk „Suite française“ – wie einen Schatz…
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Weg in die Wische – bewegend gelesen
Lesezeit:
6–9 MinutenDie Wische ist eine einzigartige Landschaft im Nordosten der Altmark in Sachsen-Anhalt, die von ihrer Geschichte als ehemaliges Überflutungsgebiet der Elbe geprägt ist. Sie ist bekannt für ihre weiten, flachen Flächen, die besonders in den nassen Jahreszeiten eine Herausforderung für Reisende darstellen können. Adolf Endler beschreibt in seinem Text aus dem Jahr 1958 eindrücklich die…
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Das erste Buch: Eine Anthologie über literarische Debüts
Lesezeit:
2–3 MinutenRenatus Deckerts „Das erste Buch. Schriftsteller über ihr literarisches Debüt“, erschienen 2007 im Suhrkamp Verlag, ist eine Anthologie, die sich der Bedeutung des ersten veröffentlichten Werks von Autoren widmet. Für dieses Projekt bat Deckert fast einhundert deutschsprachige Schriftstellerinnen und Schriftsteller, ihre Gedanken und Erfahrungen zu ihrem Debüt in einem Text zu formulieren, oft Jahrzehnte nach…
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Adolf Endlers Erinnerungen an die Entstehung seines Debüts „Weg in die Wische“
Lesezeit:
1–2 MinutenAdolf Endler beschreibt in seinem Text die Entstehung seines ersten Buches, „Weg in die Wische“, das 1960 erschien. Dabei schildert er nicht nur die landschaftlichen Eindrücke der Wische, sondern auch seine äußerst kritische und ablehnende Haltung gegenüber dem Werk. Endler beginnt mit einer stimmungsvollen Beschreibung der altmärkischen Wische im Spätherbst. Er schildert die matschigen, unwegsamen…
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Illustrierte Texte – Das Miteinander von Wort und Bild
Lesezeit:
1–2 MinutenMein Interesse für die Verbindung von Text und Bild besteht seit langem. Im Fokus stehen dabei weniger klassische Comics, sondern vielmehr illustrierte Literatur. Eine besondere Faszination entwickelte ich für die Buchgestaltung der ehemaligen DDR. Der Fund illustrierter Abenteuergeschichten in einem öffentlichen Bücherschrank zeigte mir eine gestalterische Qualität, die mir bis dahin unbekannt war.Ergänzend stieß ich…
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Ein rotes Kreuz, das sein Schicksal besiegelt.
Lesezeit:
3–4 MinutenSasha Filipenko | Rote Kreuze. Ein Roman Sachbücher mag ich eher selten. Lieber ist es mir, Wissen aus fundiert recherchierten Romanen zu sammeln. Da geschieht meist eher unbewusst, leicht und nachhaltiger, weil ich für dieses dann eine Verknüpfung habe. Wie viel man für sich mitnehmen kann, hängt vom Lesestoff ab. Das Buch, welches ich hier…
