Günter Abramowskis Gedichtband „wer ist wir – neokontemplative gedichte“ wurde im August 2024 vom Verlag Königshausen & Neumann veröffentlicht. In diesem Werk setzt sich der Autor mit der Frage nach dem „Wir“ auseinander und lädt zur Reflexion über Identität und Gemeinschaft ein. Die Gedichte thematisieren Momente der Besinnung und ermutigen dazu, im „aufmerkenden Untätig-Sein“ den eigenen Standort zu erkennen, frei von den Zwängen des Handelns und Denkens, die oft durch gesellschaftliche Erwartungen geprägt sind. Abramowski betont die Bedeutung des Miteinanders und warnt davor, im Materiellen zu vergehen, wenn wir nicht aus unserem Geist heraus eine menschenwürdige Zukunft für unsere Welt schaffen.
Eine Rezension im Mona Lisa Blog hebt die melancholische Note des Bandes hervor, die sich in Kindheitserinnerungen zeigt. Krankenhauserlebnisse, die „vom Verstande ignoriert“ wurden, tauchen im Alter wieder auf und werden lyrisch verarbeitet. Abramowski erkundet in seinen Gedichten die „Tiefen des Lebens“ und erkennt, dass das Alter die Welt nach innen nimmt, wo sie am intimsten ist, und nach Fundstücken, Bildern und Szenen sucht, die sie widerspiegeln.
Der Gedichtband „wer ist wir“ lädt dazu ein, innezuhalten und über die eigene Position in der Welt nachzudenken. Er fordert auf, sich von äußeren Zwängen zu lösen und die eigene Identität sowie die Beziehung zur Gemeinschaft zu reflektieren. Abramowskis Gedichte bieten dabei eine tiefgründige und kontemplative Auseinandersetzung mit dem Selbst und dem Anderen.
Buchinformationen
Günter Abramowski
wer ist wir
neokontemplative gedichte
königshausen & neumann 2024
ISBN 978-3-8260-8767-7
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Günter Abramowski – Wer ist Wir
Lesezeit:
1–2 MinutenGünter Abramowskis Gedichtband „wer ist wir – neokontemplative gedichte“ wurde im August 2024 vom Verlag Königshausen & Neumann veröffentlicht. In diesem Werk setzt sich der Autor mit der Frage nach dem „Wir“ auseinander und lädt zur Reflexion über Identität und Gemeinschaft ein. Die Gedichte thematisieren Momente der Besinnung und ermutigen dazu, im „aufmerkenden Untätig-Sein“ den…
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