[kɔn] Paper

Das [kɔn] Paper ist ein innovatives Literatur- und Kulturmagazin, das verschiedene Textformen wie Essays, Artikel und poetische Texte in einen neuen Kontext setzt. Diese Texte, die klassischerweise in unterschiedlichen Medien wie Büchern oder Zeitungen veröffentlicht werden und selten gemischt auftreten, finden im [kɔn] Paper zusammen. Das Design des Magazins integriert Elemente des klassischen Zeitungs- und Buchlayouts und nutzt drei unterschiedliche Raster für die verschiedenen Sektionen. Mit Ausnahme von Kooperationsseiten werden die Ausgaben ausschließlich von verschiedenen Kreativen illustriert, wodurch die Illustrationen einen zusätzlichen visuellen Rahmen für die Inhalte bieten.

Unser [kɔn]zept: Man nehme ein einziges Wort, lasse es von Professorïnnen, Poetïnnen und Künstlerïnnen aller Richtungen mit klugen Gedichten, spannenden Kurzgeschichten, wissenschaftlichen Essays und journalistischen Kritiken neu interpretieren. Dann verfeinere man das Ganze noch mit ein paar wunderbaren Illustrationen – und heraus kommt ein Magazin, das nicht nur superschick aussieht, sondern ganz nebenbei auch unterhaltsam die Grenzräume von Schreiben und Form, Schrift und Visualität sowie der Sprache selbst hinterfragt.

Gegründet im Jahr 2015, erschien das Magazin ursprünglich im Berliner Zeitungsformat. Im Jahr 2020 erfolgte eine bedeutende Neugestaltung: Das Format wurde auf kompaktere 220 x 275 mm bei 52 Seiten reduziert. Dabei wird umweltfreundliches, recyceltes Vivus-Papier verwendet (90 g/m² für den Inhalt, 250 g/m² für das Cover) sowie nachhaltige Druckfarben.

Die siebte Ausgabe des Magazins konzentrierte sich auf das Thema „Haut“, ein Konzept, das in diesem Jahr allgegenwärtig ist. Inspiriert von den interessanten Texten, die das [kɔn] Paper-Team sorgfältig kuratiert hat, bietet diese Ausgabe vielfältige Perspektiven auf das Thema.

Für sein herausragendes Design wurde das [kɔn] Paper im Jahr 2022 mit dem Bronze A‘ Design Award in der Kategorie Print and Published Media Design ausgezeichnet. Diese Anerkennung würdigt die Kreativität, den Einfallsreichtum und die Scharfsinnigkeit, die in das Design des Magazins eingeflossen sind.

Die Art Direktion und Gestaltung des Magazins liegen in den Händen von Julia Hell, einer freiberuflichen Grafikdesignerin aus Berlin. Seit 2013 entwickelt sie in ihrem Heimstudio Corporate- und Editorial-Designs sowie Webdesigns. Neben ihrer Tätigkeit für andere Designstudios, kleine und mittelständische Unternehmen sowie Konzerne, leitet sie gemeinsam mit Freunden die künstlerische Leitung und Veröffentlichung des Non-Profit-Magazins [kɔn] Paper.

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