Karen Roßki – Weit

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1–2 Minuten

Es gibt keine Linie, an der das Sehen zur Ruhe kommt.
Flächen schieben sich übereinander, als hätten sie Zeit gesammelt.
Das Dunkle trägt, das Helle setzt an.
Nichts öffnet sich nach außen, alles breitet sich aus.
Bewegung ohne Richtung, Dichte ohne Schwere.
Zwischen den Schichten bleibt kein leerer Ort, nur Übergang.
Was wie Tiefe aussieht, ist Nähe.
Was weit scheint, hält fest.

In Bezug auf: Karen Roßki, Weit, Öl auf Leinwand, 50 x 60 cm, 2019

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