Kategorie: LektüreNotizen

Inspiriert von der Praxis des Lesetagebuchs, nutze ich unterschiedliche Formen, um diesen Prozess abzubilden: Skizzen verorten plötzliche Einsichten, Töne halten die Stimmung einer Passage fest, Filme fangen Bewegung ein, wo Worte erstarrten. Form follows function – denn nur so lässt sich erfassen, was beim Lesen geschieht: ein Dialog, der nicht endet.

  • Ruth Frobeen – Irmelin Fuchs

    Ruth Frobeen – Irmelin Fuchs

    Lesezeit:

    1–2 Minuten

    Der schmale Band bewegt sich zwischen Roman und längerer Erzählung. Die Handlung setzt im Sommer 1939 in New York City ein. Die neunzehnjährige Irma Sabrina Fuchs erwacht nach einem Koma in einem Altersheim, ohne jede Erinnerung an ihre Herkunft, ihre Familie, ihr früheres Leben. Sie verlässt das Heim und findet eine Anstellung bei der blinden…

  • Elisabeth Borchers – Märchen

    Elisabeth Borchers – Märchen

    Lesezeit:

    1–2 Minuten

    Jemand hat den Titel dieses Gedicht auf eine leere Seite geschrieben. Mit Bleistift, inkl. Seitenzahl. Das Buch – eine Jubiläumsausgabe von Elisabeth Borchers, erschienen zu ihrem 75. Geburtstag, gesammelt unter dem Titel Alles redet, schweigt und ruft – kam aus einem Antiquariat zu mir. Wessen Hand das war, weiß ich nicht. Aber die Geste hat…

  • Ein Paradies, das sich datieren lässt

    Ein Paradies, das sich datieren lässt

    Lesezeit:

    4–6 Minuten

    Zu Elisabeth Borchers‘ Gedicht – und was passiert, wenn ein Wort hinzukommt | Das Gedicht, um das es hier geht, liegt in zwei Fassungen vor. Die erste erschien 1986, die zweite auf der Plattform Lyrikline, wo Borchers es selbst eingelesen hat – datiert auf 1991. Die Texte sind bis auf zwei Wörter identisch. Aber diese…

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