Eine Frage des Glaubens

Glaubensbekenntnisse

Glaubensbekenntnisse unserer Zeit – Einige religiöse Bekenntnisse von Gläubigen. Wenn ich ein interessantes finde, aktualisiere ich den Beitrag.

Ich glaube an den, der auch an die Frauen glaubte

Ich glaube an Gott,
der Mann und Frau zu seinem Bilde schuf,
der auch die Welt schuf
und sie zu treuen Händen beiden Geschlechtern übergab.

Ich glaube an Jesus,
Kind Gottes, von Gott auserwählt;
von Maria, einer Frau, geboren;
der den Frauen zuhörte und sie gern hatte;
der in ihren Häusern weilte
und über das Reich Gottes mit ihnen sprach;
der Jüngerinnen hatte, die ihm nachfolgten
und ihn auch finanzierten.

Ich glaube an Jesus,
der mit einer Frau am Brunnen über Theologie sprach
und ihr zuerst anvertraute, dass er der Messias sei,
sodass sie hinging und in der Stadt die große Neuigkeit herumsagte.

Ich glaube an den allumfassenden Erlöser,
für den es weder Juden noch Griechen,
weder Sklaven noch Freie,
weder Mann noch Frau gibt,
denn wir sind alle eins in der Erlösung durch ihn.

Ich glaube an die Ruach, die heilige Geistin,
die sich über das Wasser der Schöpfung
und über die Erde hinbewegt.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
den weiblichen Geist Gottes,
der ausgegossen ist in unser Herz,
damit wir die Liebe Gottes erfahren
und menschliche Liebe schenken können.

Ich glaube an Jesus,
der an Frauen und Männer glaubte.

(Josephine Erker; *1976)

***

Ich glaube an den Heiligen Geist

Ich glaube an den Heiligen Geist.
Ich glaube,
dass er meine Vorurteile abbauen kann.
Ich glaube,
dass er meine Gewohnheiten ändern kann.
Ich glaube,
dass er meine Gleichgültigkeit überwinden kann.
Ich glaube,
dass er mir Fantasie zur Liebe geben kann.
Ich glaube,
dass er mir Warnung vor dem Bösen geben kann.
Ich glaube,
dass er mir Mut für das Gute geben kann.
Ich glaube,
dass er meine Traurigkeit besiegen kann.
Ich glaube,
dass er mir Liebe zu Gottes Wort geben kann.
Ich glaube,
dass er mir Minderwertigkeitsgefühle nehmen kann.
Ich glaube,
dass er mir Kraft in meinem Leiden geben kann.
Ich glaube,
dass er mir einen Bruder an die Seite geben kann.
Ich glaube,
dass er mein Wesen durchdringen kann.
Ich glaube,
weil ich bete.

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