LektüreNotizen

Inspiriert von der Praxis des Lesetagebuchs, nutze ich unterschiedliche Formen, um diesen Prozess abzubilden: Skizzen verorten plötzliche Einsichten, Töne halten die Stimmung einer Passage fest, Filme fangen Bewegung ein, wo Worte erstarrten. Form follows function – denn nur so lässt sich erfassen, was beim Lesen geschieht: ein Dialog, der nicht endet.

Vielleicht ist es eine Taube.
Keine Stadttaube, eher eine von früher,
eine, die noch weiß, wohin man etwas bringt.

An der Wand bleibt eine Musik zurück,
die nicht mehr trägt.

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