Vom Jagen zum Lesen

Über das Arbeiten mit aufgegebenen Autoren

Es beginnt meist mit einem Zufallsfund: ein Name in einer Fußnote, ein Gedicht in einer Anthologie, ein Hinweis in einem Antiquariatskatalog. Man liest, ist berührt, will mehr – und stellt fest: Es gibt kaum etwas. Keine Neuauflagen, keine Sekundärliteratur, oft nicht einmal einen Wikipedia-Eintrag. Was folgt, ist die Jagd.

Man durchforstet Antiquariate, schreibt Bibliotheken an, sucht in Archiven, fragt in Literaturhäusern nach. Jeder Fund – ein vergriffener Gedichtband, ein Programmheft, eine Lesung auf CD – fühlt sich an wie ein Triumph. Man dokumentiert akribisch, erstellt Bibliografien, sammelt Sekundärquellen. Die Recherche wird zum Selbstzweck. Man wird Detektiv, Archivar, Sammler.

Irgendwann kommt der Moment der Ernüchterung: Man merkt, dass man mehr Zeit mit Suchen verbringt als mit Lesen. Die Frage „Wo finde ich mehr?“ überlagert die Frage „Was steht da eigentlich?“ Man hat zehn Texte über den Autor gelesen, aber nur drei Texte von ihm. Die Jagd hat sich verselbstständigt.

Das ist mir bei Ille Chamier passiert. Und bei Elisabeth Wesuls. Und es wird mir bei den verstummten DDR-Autoren, mit denen ich mich beschäftige, wahrscheinlich noch öfter passieren.

Die Versuchung der Vollständigkeit

Warum ist das Jagen so verführerisch? Weil es greifbare Ziele bietet. Man kann abhaken: „Dieses Buch habe ich gefunden, jenes noch nicht.“ Man kann messen: „Von zwölf nachgewiesenen Titeln besitze ich sieben.“ Die Recherche gibt das Gefühl, produktiv zu sein – auch wenn man eigentlich nur Besitz akkumuliert statt zu lesen.

Hinzu kommt: Bei vergessenen Autoren herrscht Knappheit. Und Knappheit erzeugt Begehrlichkeit. Was schwer zu bekommen ist, erscheint wertvoller. Die Schwierigkeit der Suche wird zur Ersatzhandlung für die Auseinandersetzung mit dem Werk.

Dabei liegt das Problem nicht in der Recherche selbst – sie ist notwendig, manchmal unumgänglich. Das Problem entsteht, wenn sie zur Hauptsache wird. Wenn man sich einredet: „Ich kann erst richtig schreiben, wenn ich alles gelesen habe.“ Das ist eine Illusion. Bei marginalisierten Autoren wird man nie alles haben.

Die Kehrtwende: Konzentration aufs Vorhandene

Die Entscheidung, mit dem Jagen aufzuhören, ist keine Kapitulation. Sie ist eine methodische Notwendigkeit. Man akzeptiert: Das Werk ist fragmentarisch – und das Fragmentarische genügt. Man hört auf, die Lücken zu beklagen, und beginnt, mit dem zu arbeiten, was da ist.

Das bedeutet nicht, dass man die Suche ganz einstellt. Aber sie wird zur Nebensache. Die Hauptsache ist die Lektüre. Man liest intensiver, statt extensiver zu sammeln. Man schreibt über das, was man gelesen hat, statt über das, was man nicht finden kann.

Diese Haltung verändert auch die Art, wie man über die Autoren schreibt. Statt zu klagen („Leider gibt es kaum Informationen“), zeigt man („Hier ist, was ich gefunden habe“). Statt den Mangel zu betonen, konzentriert man sich aufs Werk. Die Autoren werden nicht länger Objekte einer Suchbewegung, sondern Subjekte der eigenen Lektüre.

Vom Lesen zum Machen

Die Konzentration aufs Vorhandene bedeutet nicht Verzicht, sondern Vertiefung. Wenn man aufhört zu suchen, beginnt man anders zu lesen: intensiver, produktiver, dialogischer.

Bei Ille Chamier zeigt sich das konkret: Ihre illustrierten Texte inspirierten nicht zur Suche nach weiteren Büchern, sondern zum eigenen Experimentieren mit Text und Bild. Das ist die andere Seite der Kehrtwende: Sie macht aus Sammlern Lesende – und aus Lesenden manchmal Schreibende. Der „indirekte Dialog mit dem Gelesenen“ wird möglich, wenn man nicht mehr mit der Suche beschäftigt ist.

Ein zusätzlicher Grund, die Jagd zu beenden: Wenn man merkt, dass die wenigen zugänglichen Texte bereits so stark wirken, dass sie das eigene Lesen oder Schreiben wieder in Gang setzen, braucht man nicht mehr. Das Fragmentarische genügt nicht nur – es ist genug.

Ethik der Darstellung

Wer über literarisch Marginalisierte schreibt, bewegt sich in einem ethischen Spannungsfeld. Einerseits will man auf das Werk aufmerksam machen – das ist legitim, oft sogar geboten. Andererseits besteht die Gefahr, dass die Autoren zu Objekten der eigenen Entdeckungsfreude werden. Man instrumentalisiert ihr Verschwinden für die eigene Erzählung: „Seht, was ich gefunden habe!“

Die Kehrtwende vom Jagen zum Lesen hilft, diese Falle zu vermeiden. Sie bedeutet: Das Werk ins Zentrum stellen, nicht die eigene Mühe. Den Autoren ihre Stimme zurückgeben, statt über ihre Abwesenheit zu klagen. Fragmentarisch bleiben dürfen, ohne dass das Fragmentarische zum Problem erklärt wird.

Praktische Konsequenzen

Was bedeutet das konkret für die Arbeit mit verschwundenen Autoren?

Recherche betreiben – aber begrenzen. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem weitere Suche mehr Zeit kostet als sie Erkenntnis bringt.

Lücken transparent benennen, aber nicht beklagen. „Folgende Titel sind nachweisbar, aber nicht zugänglich“ – ohne Drama, ohne Frustration.

Mit dem Vorhandenen arbeiten. Intensiv lesen statt extensiv sammeln. Drei Gedichtbände gründlich analysiert sind mehr wert als zehn ungelesen im Regal.

Den Fokus aufs Werk legen, nicht auf die Biografie der Vergessenheit. Die Autoren sind mehr als ihre Marginalität.

Offen bleiben für Hinweise – aber nicht darauf warten. Ein Aufruf am Ende der Bibliografie: ja. Aber die Arbeit hängt nicht davon ab, dass jemand antwortet.

Neue Formen der Vermittlung finden. Gerade bei Lyrik stellt sich die Frage: Wie schreibt man über Texte, die man urheberrechtlich nicht einfach zitieren kann? Das erzwingt eine andere Form der Auseinandersetzung: statt zu reproduzieren, muss man beschreiben, umkreisen, interpretieren. Auch das ist eine Form der Konzentration – auf das, was man sagen kann, nicht auf das, was man zeigen möchte.

Beispiele: Chamier, Wesuls und andere

Bei Ille Chamier habe ich lange nach Programmheften, Frottagen-Mappen, unveröffentlichten Manuskripten gesucht. Irgendwann wurde klar: Ich verbringe mehr Zeit mit Recherche als mit der Lektüre der Tagtexte oder von Setz dich hin und lächle. Die Entscheidung, mich auf das Zugängliche zu konzentrieren, hat die Arbeit nicht ärmer, sondern fokussierter gemacht.

Bei Elisabeth Wesuls das Gleiche: vergriffene Titel, kaum Sekundärliteratur, keine Neuauflagen. Die Versuchung war groß, immer weiter zu suchen. Aber auch hier: Ab einem gewissen Punkt wird die Suche zur Prokrastination. Die Konzentration aufs Vorhandene ermöglicht erst die eigentliche Auseinandersetzung.

Und bei den verstummten DDR-Autoren, mit denen ich mich beschäftige, zeigt sich dasselbe Muster: Die Jagd ist verlockend, aber sie verstellt den Blick. Das Werk wartet – auch im Fragmentarischen.

Schluss: Lesen statt Jagen

Wer über vergessene Autoren schreibt, muss akzeptieren: Das Material ist begrenzt. Das Werk ist unvollständig überliefert. Die Biografien sind lückenhaft. Das ist kein Defizit, sondern die Arbeitsbedingung.

Die Kehrtwende vom Jagen zum Lesen ist keine Aufgabe, sondern eine Fokussierung. Sie bedeutet: mit dem arbeiten, was da ist. Intensiv, genau, respektvoll. Und das genügt.

Notiz: Diese Überlegungen begleiten meine Arbeit in der Rubrik Aufgegebene Autoren. Sie sind keine abgeschlossene Methode, sondern ein fortlaufender Prozess. Weitere Beobachtungen folgen im Sudelbuch.

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