Kategorie: Angeregte Dialoge

Literatur ist für mich weit mehr als reine Information und Unterhaltung – sie ist ein Quell der Inspiration und Anlass für lebendige Gespräche, sowohl innere als auch äußere. Anstatt in der stillen Rezeption zu verharren, nutze ich die Kraft der Texte, um mein eigenes Denken anzustoßen und neue Perspektiven zu gewinnen.

In dieser Rubrik versammle ich Arbeiten, die aus solchen Begegnungen entstanden sind – in Worten, Bildern, Tönen. Sie sind keine Rezensionen, sondern eigenständige Antworten: Spuren eines Dialogs, der zwischen den Zeilen stattfindet und nach verschiedenen Ausdrucksformen sucht.

  • trübe

    trübe

    Lesezeit:

    1–2 Minuten

    es ist als trüge sieden schönsten dunkelgrauenhosenanzugschlagbaumin den taschen und ich bleibe weiß hände in bewegungdas dunkle trübt sich Dieses Gedicht ist entstanden, weil ich mich verlesen hatte. Das Aquarell folgte beim Versuch, das Trüben des Dunkelgrau zu sehen.

  • Liebe Marsha (Ein offener Brief)

    Liebe Marsha (Ein offener Brief)

    Lesezeit:

    1–2 Minuten

    Liebe Marsha, ich weiß nicht, welche Inseln du meinst. Du hast es nicht gesagt. Du hast angefangen — es ist wegen der Inseln — und bist gegangen. Der Satz hängt noch in der Luft, zumindest für mich als Leser. Vielleicht war er für dich längst abgeschlossen. Was ich weiß: Du bist neu in der Klasse.…

  • Wer darf benennen, was Trauer bedeutet

    Wer darf benennen, was Trauer bedeutet

    Lesezeit:

    2–3 Minuten

    Über „Wegen der Inseln“ von Susanne Neuffer, Merkur Nr. 905, 2024 | Dieser Text hat mehrere Fäden, denen man folgen könnte. Ich habe mich für einen entschieden. Susanne Neuffers Kurzgeschichte, Miniatur erzählt von einer Schulklasse, die in Trauer verfällt. Oder so etwas Ähnlichem wie Trauer. Ausgelöst von einem neuen Mädchen namens Marsha, das eines Tages…

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