Annie Dillard

Judith Schalansky (Hg.)

Einen Stein zum Sprechen bringen

180 Seiten, Broschur

Übersetzung: Karen Nölle

Der Band versammelt Essays Annie Dillards, die zugleich Erzählungen sind. Dillard schreibt über eine totale Sonnenfinsternis im Osten Washingtons, einen Besuch im Dschungel Ecuadors, die Begegnung mit einem wilden Wiesel, Polarexpeditionen, die sie bei einem Gottesdienstbesuch rekapituliert, und von einem Mann, der allein mit einem Stein in einer Hütte lebt, um ihm das Sprechen beizubringen. Ausgangspunkt sind jeweils Beobachtungen aus der natürlichen Welt oder dem Alltag; die Essays bewegen sich von dort aus in Richtung grundlegender Fragen.

»Wir sind nur einmal hier auf dem Planeten, und es lohnt sich vielleicht, ein Gefühl dafür zu entwickeln, wo wir sind. Es lohnt sich vielleicht, ein Gefühl für die Randgebiete und Nischen zu entwickeln, in denen das Leben stattfindet.«

Meine aktuelle Lektüre | Sachbuch

Romane die ich derzeit lese

Hansjoerg Schertenleib - DerAntiquar
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Arthur Dold sammelt und verkauft nicht nur Atlanten und Drucke von Landkarten, er zeichnet sie selbst und liest sie wie eine Geschichte um die Welt um sich herum zu ordnen und zu verstehen. Meine LektüreNotizen.

Roswitha Quadflieg – Ihr wart doch Feinde

Der Roman basiert auf einem realen Fall aus der DDR-Opposition, den der Journalist Peter Wensierski dokumentierte: Eine frühere Stasi-Informantin hatte oppositionelle Kreise um Bürgerrechtler wie Bärbel Bohley ausgespäht und ihr Handeln später mit dem Satz „Ihr wart doch meine Feinde“ gerechtfertigt. Meine LektüreNotizen.

Weitere gelesene Romane.

Literatur- & KulturMagazine

Diese Magazine sind für mich Einfallstore. Ich komme nicht über die Magazine rein, sondern über Autoren – die Magazine sind der Umweg, nicht das Ziel. Ich scanne, ich bleibe hängen, ich lese weiter oder lasse los. Diese Magazine geben mir Kontext, Einordnung, gelegentlich einen VerständnisSchlüssel. Ich bin auf Entdeckungstour gegangen – und bin es noch.
Hier finden Sie die Literatur- und Kulturmagazine, die ich derzeit lese – und die eine Grundlage der auf ersatzgestalt vorgestellten Texte sind.

„Gedichte und Verstehen haben nichts miteinander zu tun.“

Wenn es bei einem Gedicht nichts zu verstehen gibt, dann wohl zu erleben, oder?

Gottfried Benn

Deutscher Dichter und Essayist

  • Ankunft. Elisabeth Wesuls.

    Ankunft. Elisabeth Wesuls.

    Lesezeit:

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    Ich habe das Gedicht gelesen. Immer wieder. Und immer wieder hat es mich woanders hingeschickt. Ich bin gegangen. Wiedergekommen. Elisabeth Wesuls | Ankunft: Eine Frau kehrt nach Jahren in ein verfallenes Haus zurück. Findet Schaden. Entdeckt Leerstellen. Richtet sich neu ein. Nachts kriecht etwas vom Keller herauf. Der erste Absatz begegnet mir körperlich. Schwarzschlündig die…

  • Ob Irgendwas

    Ob Irgendwas

    Lesezeit:

    1–2 Minuten

    Von Holzarbeitern stehengelassen verharrt ein Baumrest auf der Lichtung. Wir begegnen uns auf Augenhöhe. Der Blick vom Moos in Schulterhöhe hin zu den Verwerfungen — ein Gesicht, das bekannt erscheint. Blicke in alle Richtungen. Ob ein Tier. Ob irgendetwas. Dieses langsame holzene Zurechtrücken im Dunkeln. Weitere Lyrik

  • trübe

    trübe

    Lesezeit:

    1–2 Minuten

    es ist als trüge sieden schönsten dunkelgrauenhosenanzugschlagbaumin den taschenund ich bleibe weiß hände in bewegungdas dunkle trübt sich Dieses Gedicht ist entstanden, weil ich mich verlesen hatte. Das Aquarell folgte beim Versuch, das Trüben des Dunkelgrau zu sehen.

  • Elisabeth Borchers – Märchen

    Elisabeth Borchers – Märchen

    Lesezeit:

    1–2 Minuten

    Jemand hat den Titel dieses Gedicht auf eine leere Seite geschrieben. Mit Bleistift, inkl. Seitenzahl. Das Buch – eine Jubiläumsausgabe von Elisabeth Borchers, erschienen zu ihrem 75. Geburtstag, gesammelt unter dem Titel Alles redet, schweigt und ruft – kam aus einem Antiquariat zu mir. Wessen Hand das war, weiß ich nicht. Aber die Geste hat…

  • Ein Paradies, das sich datieren lässt

    Ein Paradies, das sich datieren lässt

    Lesezeit:

    4–6 Minuten

    Zu Elisabeth Borchers‘ Gedicht – und was passiert, wenn ein Wort hinzukommt | Elisabeth Borchers, 1926 in Homberg am Rhein geboren, gehört zu den Lyrikerinnen, die man im deutschsprachigen Raum kennt, ohne dass man immer sagen könnte, warum. Sie hat Kinderbücher geschrieben, Gedichte, sie war lange Lektorin bei Suhrkamp. Ein Name. Dazu vielleicht eine Assoziation:…

  • Volkmar Mühleis – VON EINEM BUCH  ZUM ANDERN  WANDERN

    Volkmar Mühleis – VON EINEM BUCH ZUM ANDERN WANDERN

    Lesezeit:

    1–2 Minuten

    VON EINEM BUCH ZUM ANDERN WANDERN hunderte von Seiten lang durch die Pariser Vorstädte zurück in Büchners Zeit über Gedichte hinter dem Eisernen Vorhang mitten durch ein Ideen-Gewimmel aus Reiselust einen Blick auf Rom werfen, um wieder bei einer Tasse Tee den Vögeln zu lauschen, Nachbarn in ihrem Kommen und Gehen, auf dem Sofa, das…

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